Und wie kam der Bärlauch zu seinem Namen?
Weil er nach dem Winterschlaf der Bären ihre erste stärkende Nahrung war!


Bärlauch

Bärlauch ( Allium ursinum ) ist eine der ältesten Heilpflanzen. Sie ist eine der ersten Pflanzen, die nach dem Winter als Frühlingskraut wächst.
Der Bärlauch ist ein Zwiebelgewächs und bildet zahlreiche Kolonien an schattigen und feuchten Stellen, meistens in Auwäldern in der Ebene oder in halb hohen Gebirgslagen.
Die Blätter sollten im zeitigen Frühjahr geerntet werden und nicht zu dicht am Boden abgeschnitten werden, damit sich die Pflanze weiter vermehren und nachwachsen kann. Bärlauchblätter können in Salat oder aber auch mit Olivenöl zu Bärlauchpesto verarbeitet werden, sowie in alkoholischer Lösung zu Würzen.

In der Phytotherapie wird Bärlauch als darmregulierendes Mittel, sowie gegen Parasiten angewendet. Es werden ihm stimulierende und antiseptische Eigenschaften nachgesagt und Bärlauch soll Herz- und Kreislauferkrankungen entgegen wirken.

In naturheilkundlichen Kreisen wird Bärlauch als ein wichtiges Basismittel zur Ausleitung von Schwermetallen wie Quecksilber (z.B. aus Amalgam Füllungen) angewendet.
Er hat bestimmte Schwefelverbindungen, die das Quecksilber aus dem Bindegewebe und im Blut aufnehmen sollen um sie über die Nieren auszuscheiden. So kann Bärlauch u.a. auch die Aufnahme des Quecksilbers vom Blut weiter in die Organe und ins Gewebe verhindern.

Biokin Bärlauch Würze ist kein Medikament. Bitte konsultieren Sie auf jeden Fall einen Heilpraktiker oder Arzt wenn Sie gesundheitliche Probleme haben.